Übungsarten

Grundsätzlich können sieben Arten von Übungen unterschieden werden, die auf den folgenden Seiten ausführlicher beschrieben sind.

Allgemein setzen sich Übungen aus folgenden Variablen zusammen:

  • Vorbereitungszeit: Hierbei ist der Teilnehmer im Vorbereitungsraum, Beobachterressourcen werden nicht beansprucht.
  • Durchführungszeit: Durchführung der Übung, wobei je nach Übungsart Beobachter mit eingebunden werden.
  • Nachbereitungszeit: Zeit für die Beobachter zur Ergebnisfindung, wobei der Teilnehmer hierbei nicht mehr eingebunden ist.

Übungsarten:

  • Stillarbeiten: Dies sind Übungen, die keine Beobachterressourcen beanspruchen. Dies können zum Beispiel Fragebögen sein, welche im Vorbereitungsraum durchgeführt werden.
  • PC-Übungen: Diese Variante ähnelt der Stillarbeit. Auch hierbei werden keine Beobachterressourcen eingeplant. Der einzige Unterschied besteht in einer weiteren Variablen: Im Gegensatz zur Stillarbeit können hierbei die Anzahl der verwendbaren PC´s eine limitierende Rolle spielen.
  • Einzelübungen: Einzelübungen sind beobachtete Übungen wie Rollenspiele oder Präsentationen. Diese binden je Teilnehmer ein Beobachterteam während der Durchführung.
  • Gruppenübungen: In der Gruppenübung kommen alle Teilnehmer im Vorbereitungsraum zusammen. Die Beobachteraufteilung findet auf Ebene der Teamzuordnung statt (z.B. Beo-Team 1 beobachtet Teilnehmerteam 2). Diese Übungsart ist auch für eine Begrüßung der Teilnehmer zu verwenden.
  • Teilgruppenübung: Bei dieser Übungsart können Teilgruppen gebildet werden. Geht die Anzahl der Teilnehmer nicht gerade auf, wird eine Gruppe mit entsprechend weniger Teilnehmern gebildet. Hierbei muss eventuell ein Beobachter als Rollenspieler einspringen.
  • Beobachterkonferenz: Die Beobachterkonferenz ist vom Prinzip eine Gruppenübung ohne Teilnehmer. Hier werden lediglich die Beobachter verplant, während die Teilnehmer freigestellt sind.
  • Feedback: Das Rückmeldegespräch ist immer die letzte Übung am Tag. Hier wird die Beobachterteamstruktur verlassen, sodass jeder einzelne Beobachter einen Teilnehmer ins Feedback nehmen kann.